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Die Freien Wähler Neunkirchen am Sand haben kürzlich die gemeindeeigenen Wasserwerke besucht und dabei spannende Einblicke in einen Bereich erhalten, der für den Alltag aller Bürgerinnen und Bürger unverzichtbar ist. Das Wasserwerk produziert jährlich zwischen 250.000 und 290.000 Kubikmeter frisches Trinkwasser und versorgt damit zuverlässig die Gemeinde.
Über zahlreiche Leitungen und Notversorgungskooperationen besteht zudem eine enge Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden. Der Betrieb, die Wartung und die hygienische Sicherheit dieses komplexen Systems liegen in den Händen von nur drei Mitarbeitern, die ausschließlich für die Wasserversorgung zuständig sind. Dazu gehört auch die ständige Bereitschaft bei besonderen Lagen, etwa bei größeren Feuerwehreinsätzen, bei denen kurzfristig große Wassermengen benötigt werden.
Das in den 1960er Jahren errichtete Wasserwerksgebäude zeigt eindrucksvoll, wie leistungsfähig und robust die Anlage bis heute ist. Gleichzeitig wird auch in Zukunft weiter in moderne Technik investiert. So sollen unter anderem neue Ultraschall-Wasserzähler eingesetzt werden, die frühzeitig Leitungsdefekte erkennen und helfen, Schäden an Gebäuden und Grundstücken zu vermeiden. Große Teile der Anlage werden mittlerweile digital überwacht und gesteuert.
Die Freien Wähler betonten bei ihrem Besuch, dass sauberes und gesundes Trinkwasser keine Selbstverständlichkeit ist, sondern eine Leistung, die Wertschätzung verdient. Wasser ist ein Gemeingut und gehört in gemeindeeigene Hand. Deshalb haben sich die Freien Wähler stets dafür eingesetzt, die Trinkwasserversorgung nicht an externe Werke zu verkaufen. Die Gebühren werden kostendeckend kalkuliert – ohne Gewinn, aber auch ohne Verlust.
Besonderer Dank galt Wassermeister Hartmut Barth für die informative Führung sowie seinen Mitarbeitern Björn Bezold und Björn Regn, die mit großem Einsatz rund um die Uhr – auch an Wochenenden, Feiertagen und in der Nacht – für eine sichere Wasserversorgung sorgen. Denn eines ist klar: Ohne die Arbeit im Wasserwerk läuft in der Gemeinde nichts – weder der erfrischende Schluck aus der Leitung noch das tägliche Kochen.