11.03.2020
Weniger Schuld - mehr Verantwortung

In dem Bericht „Alles dreht sich um die Ortsmitte“, vom 28.02.2020 führt Frau Baumann aus, dass sie die „Neue Mitte“ von ihrem Amtsvorgänger Sägmüller geerbt hatte und für das Scheitern macht sie die Freien Wähler verantwortlich. Frau Baumann sollte anerkennen, dass nicht die Freien Wähler, sondern die Bürger, für die sie sich verpflichtet fühlen sollte, mit einer über 50%igen Wahlbeteiligung und einer deutlichen Mehrheit das vorgestellte Konzept abgewählt haben.

Letztendlich hat dieser Ausgang des Bürgerentscheids dazu positiv beigetragen, dass es das gemeindliche Entwicklungskonzept überhaupt gibt. Darin geht es nicht allein um Neunkirchen, sondern um die Gemeinde mit allen Ortsteilen weiterzuentwickeln.

Der Neubau des Kindergarten Rollhofen wurde nicht zuletzt deshalb verworfen, da Statik des bestehenden Gebäude für die angedachten Planung nicht ausreichte, im weiteren Verlauf stellte sich heraus, dass dem Gemeinderat die anfänglich genannte Zuschüsse von Seiten der Regierung nicht realistisch waren. Leittragende sind hier die Kinder, Eltern und Gemeindebürger, deren Steuergelder für diese unrealistischen Planungen verschwendet wurden.

Die Aussage, dass die beiden Kindergärten an die AWO vergeben wurden, als Reaktion auf die jahrelangen Klagen der FW-Fraktion über hohe Personalkosten ist falsch.

In der Pegnitz Zeitung vom 17.02.2019 unter "Neunkirchen will seine Kindergärten abgeben", schreibt Frau Baumann, dass der Auslöser ein Handzettel eines Wohlfahrtsverbands war und die Verwaltung das Thema im Dezember in die Gemeinderatssitzung einbrachte. Der Beschluss war damals einstimmig. Die Zustimmung war nicht zuletzt auch wegen diverser Vorteile und einer damit verbundenen Qualitätssteigerung durch einen Träger erteilt.

FW-Fraktion Neunkirchen am Sand

Quellen:

Zeitungsartikel vom 28.02.2020
n-land.de/top-story/neunkirchen-will-seine-kindergaerten-abgeben